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Zusammenarbeit mit Herrn Dr. K.

Besonderer Dank gebührt der Zusammenarbeit mit Herrn Dr. K, die zur EDV- Entwicklung in der Genossenschaft wesentlich beitrug.
1979 -1980 erreichte die Genossenschaft mit der „CELLATRON 8205 Z „- Rechenanlage einen Stand, der den gewachsenen Anforderungen nicht mehr entsprach.
Nach einem leistungsfähigeren Rechner musste Ausschau gehalten werden.
Ein reexportiertes Kleinrechnersystem ,“KRS 4201″ ,konnte von Robotron erworben werden.
Offensichtlich hatte ein ausländischer Kunde den Rechner nach einer Probezeit zurückgegeben.
Zu dieser Zeit tobte bereits der Kampf um Absatzmärkte. Für das DDR-Inland musste genügen, was übrig blieb.
Robotron motzte ein zurückerhaltenes Gerät auf und verkaufte es als „Neu“ an „Sonnenschein“ zu einem Preis von mehreren Hunderttausend Mark/DDR.

Programmierungsprobleme

Die für „Sonnenschein“ teure Investition des neuerworbenen Kleinrechnersystems „KRS 4201 ” musste so schnell als möglich wirksam werden.
Wie beim „Cellatron 8205 Z“ konnte Robotron keine zweigspezifischen Rechnerprogramme für das Kleinrechnersystem „KRS 4201″anbieten.
Mit Herrn Dr. K, einem außerordentlich fähigen Programmierer auf der Ebene des Programmiersystems „Algol“, und anderen fähigen Leuten, bahnten sich Verbindungen an und wurden konstruktiv genutzt.
Vorstellungen mussten entwickelt werden, welche genossenschaftlichen Prozesse abgerechnet werden sollten. In Tag – und Nachtarbeit, an Sonntagen – und Feiertagen gelang es, zweigspezifische Anwenderprogramme zu erarbeiten.
Mit den freischaffenden und in Neuerertätigkeit agierenden Programmierern, war in nächtelangen Problemdiskussionen an unzähligen Wochenenden die genossenschaftliche Problematik zu erörtern. Daraus entwickelte sich die maschinelle Machbarkeit. Es entstanden Programme, die den Leitungsprozess der Genossenschaft unterstützten und deren tag- und wochenfertige Aussagen aktuelle Entscheidungshilfen darstellten.

Zunächst wurden verschiedene Variationen der Integration von Herrn Dr.K in die Genossenschaft erwogen.

Schließlich erfolgte die Entscheidung, die Zusammenarbeit über das Neuerer Recht zu entwickeln.

Unproblematisch gestaltete sich die Zusammenarbeit mit einem außer betrieblichen Programmierer deshalb nicht, weil das Neuerer Recht der DDR vorsah, dass in fremden Betrieb eingereichte Neuerungen vom Ursprungsbetrieb zu genehmigen seien.
Mehrere schriftliche Bemühungen im Betrieb des Herrn Dr. K, die Zusammenarbeit zu gestatten, schlugen fehl.
Offensichtlich gönnte man ihm in seinem Betrieb die möglichen zusätzlichen Einnahmen durch Neuerer-Vergütung nicht.
Das drängende Problem in der Genossenschaft, den Rechner effektiv zu nutzen, führte zur Entscheidung, mit Herrn Dr.K die Zusammenarbeit zu beginnen. Ein rechtlich fragwürdiger Entschluss war damit gefasst. Er sollte später zu Problemen führen, die für die Genossenschaft und Herrn Dr. K. einschneidend waren.
An zahlreichen Wochenenden konnte in nächtelanger Arbeit ein Programmbestand entwickelt werden, der schließlich fast alle genossenschaftlichen Bereiche erfasste und damit einen Auswertungsstand ermöglichte, der nur wenigen Landwirtschaftsbetrieben der DDR unter den beschriebenen Umständen und des Zeitpunktes erreichbar war.
Zugleich ermöglichten die von Herrn Dr.K programmierten EDV-Anwendungen, dass EDV Anlagen und Zusatzgeräte überhaupt betrieben werden konnten. Daran hatten viele Betriebe der DDR Interesse. Robotron lieferte zwar Geräte. Die Nutzer im Bereich der Klein- und Mittelbetriebe ließ man im wesentlichen allein.
Man musste sich über das Neuerer Recht helfen.

Eigene Programmierung begann Früchte zu tragen

Zielstrebige Arbeit in den eigenen Reihen führte zu guten Programmierleistungen.

 

Herr Hardy Böttcher, von Beruf Dipl.Ing , der seit 1982 in der Genossenschaft arbeitete, eignete sich als stellvertretender Hauptbuchhalter gute ökonomische Kenntnisse an. Sie waren Voraussetzung, um ökonomische Aussagen maschinell er – und verarbeiten zu können.
Als Nachfolger sollte er den Hauptbuchhalter ablösen.
Er entdeckte jedoch in der EDV-Programmierung Zukunftschancen und erarbeitete sich gute Fertigkeiten. Seine guten mathematischen Voraussetzungen bildeten dazu eine erforderliche Grundlage.
Sein Start in die Marktwirtschaft wurde damit unterstützt.

Aus eigenen Reihen konnte zunehmend die Programmpflege ausgeführt
und kurzfristig von Herrn Hardy Böttcher ein Vergütungs – und Personalprogramm entwickelt werden.
Es entsprach den Anforderungen und war kompatibel mit in der Volkswirtschaft gängigen Programmen. Anschlussmöglichkeiten zur Volkswirtschaft wurden damit zunehmend erreicht.
Ein in der Genossenschaft tätiger, eigens dazu angestellter so genannter Programmierer, war dazu zu dem drängendem Zeitpunkt, kurzfristig nicht in der Lage.
Er verließ die Genossenschaft. Der von Zella-Mehlis erworbene Rechner ”Cellatron 8205 Z“ konnte von ihm und mit ihm an einen Oschatzer Betrieb vermittelt werden. Bevor das erworbene Kleinrechnersystem „KRS 4201“ voll einsatzfähig war, konnten beide Systeme genutzt werden.

Belegschaftsmitglieder der Verwaltung eigneten sich EDV-Kenntnisse an

Durch intensive jahrelange Arbeit eignete sich fast die gesamte Verwaltungsbelegschaft EDV-Kenntnisse an zur Bedienung von EDV-Geräten.
Zur Rationalisierung der Verwaltungsarbeit begannen ausserdem Lehrgänge, in denen sich Kurzschriftkenntnisse angeeignet werden konnten. Die Datenerfassung erfolgte zunehmend am Ort der Entstehung der Daten.
Damit konnte eine von Verantwortung getragene und fehlervermindernde Arbeit auf diesem Gebiet gefördert werden.
1990 arbeitete „Sonnenschein“ mit 17 Computern in der Verwaltung und in den Dienstleistungsbereichen mit weiteren Geräten.
Jahre vor der Wende gelang es, die älteren Computer günstig zu verkaufen und dafür so genannte „Schneider-Computer“ zu erwerben.
Zu diesem Zeitpunkt stand „Sonnenschein“ kurz vor der Vernetzung des gesamten Rechnersystems.
Ein Zentralrechner hätte zukunftsorientierte Möglichkeiten eröffnet.

Elektriker und Elektroniker

Den Elektrikern und Elektronikern stand Herr Wolfram Böttcher in der Genossenschaft bevor.
Mit einem Team von 10 Mann hatte er Neubauten zu elektrifizieren, die vorhandenen Anlagen betriebsfähig zu erhalten und zunehmend an automatischen Steuerungen zu arbeiten.
Zielstrebig gelang es, sich beachtliche Kenntnisse und Fertigkeiten mit seinen Leuten zu erarbeiten.
Automatische Klimaführung in der Weiß- und Rotkohllagerung, von Gewächshäusern, von Kühl- und Maischanlagen waren zunehmend Ergebnisse, die vor allem Energieeinsparung und Unabhängigwerden von unzureichenden manuellen Kontrollergebnissen beinhalteten. Dazu war es notwendig, die Zuarbeit befreundeter Wissenschaftler in Anspruch zu nehmen.
Als bemerkenswertes Ergebnis konnte kurz vor der Wende in einer Brikettfabrik eine Automatisierunglösung installiert werden, die für DDR-Verhältnisse zu Energie – und Verringerung der Umweltbelästigung geführt hätte.
Mit dem größten Teil seiner so qualifizierten Belegschaft gründet er nach der Wende eine GmbH.
Der erworbene Erfahrungsschatz, marktwirtschaftlicher Arbeitseifer sowie gemeinsamer Wille, den Schwierigkeiten zum Trotz zu bestehen, ließ erwarten, dass die GmbH marktwirtschaftlich bestehen könne. Diese Erwartung bewahrheitete sich deshalb nicht, weil mangels finanzieller Reserven die katastophale Zahlungsmoral nicht kompensiert werden konnte. Unseriöse, betrügerische Hauptauftragnehmer zahlten mehrere Hunderttausend Mark überhaupt nicht. Nicht zuletzt glaubten so genannte Anteilseigner,ehamalige Kollegen, man könne mit der Methode der Vorwendezeit :“Wer schreibt, der bleibt !“ in der Marktwirtschaft bestehen. Es zeigte sich, dass das in der DDR praktizierte „Kumpelsystem“ in der Marktwirtschaft völlig ungeeignet war und zum Misserfolg führen musste. Beide Geschäftsführer erhielten für mangelnde Konsequenz im Management harte Strafen.
Offensichtlich von ihren Geschäftspartnern, die durch ihre Handlungsweise den Misserfolg mit zu verantworten hatten, fanden sich im Briefkasten Drohbriefe, dass keine ruhige Minute mehr zu erwarten sei.

Probleme mit Neuerer Erlösen des Herrn Dr. K.

Das Neuerer Recht der DDR ließ zu, dass ein Teil der Nachnutzungserlöse
dem Neuerer zuflossen.
Im Falle der Zusammenarbeit mit Herrn Dr. K.entstanden durch den Verkauf von Neuererlösungen an zahlreiche Betriebe, bis hin zu organisationseigenen Betrieben der SED,(Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) beträchtliche Einnahmen, auch für ihn.
Dem Fiskus konnte das auf die Dauer nicht verborgen bleiben. In der DDR musste man, wenn man Geld hatte, nachweisen woher es stammt.
Im Gegensatz dazu in der Bundesrepublik, hier kommt es darauf an, Geld rechtens erworben, zu besitzen.
Eines Tages forderte das Finanzamt von Herrn Dr. K eine Steuererklärung. Seine Interpretation des Neuerer Rechts schloss eine Steuerzahlung aus. Neuerervergütung war im Neuerer-Recht nicht zu versteuern. Die Höhe der erzielten Neuerervergütung erregte jedoch beim Finanzamt aufsehen. Schließlich entstand eine konträre Situation. Offensichtlich wurde sie dramatisiert durch eine Geldumverteilung an Verwandte des Herrn Dr. K.
Konsequenz: Man nahm Herrn Dr. K in Untersuchungshaft.

Steuerfahndung schlug zu

Eines Tages erschien in „Sonnenschein“ die Steuerfahndung Potsdam und beschlagnahmte alle Unterlagen aus den Neuerer Beziehungen.
Mit etwa 20 Ordnern voller Verträge zogen die Fahnder ab.
Dieser Einrichtung war unklar, dass man aus Neuererbeziehungen Erlöse dieses Ausmasses erzielen konnte. Volkseigene Betriebe und so genannte Organisationseigene Betriebe, die der SED gehörten, bezogen die von Herrn Dr.K. erarbeiteten, von der Genossenschaft genutzten Neuererlösungen, um ihre EDV-Anlagen effektiv betreiben zu können. Der größte Teil der von „Sonnenschein“ angebotenen Programme hatte einen Verkaufswert von je 15000 Mark der DDR. Je verkaufte Lösung erhielt der Programmierer 800 Mark. Im dreistelligen Bereich befanden sich die Nachnutzer der verkauften Neuererlösungen.
Dem Verfasser wurde verboten, mit dem Herrn Dr.K in Verbindung zu treten.
Später war zu erfahren, dass auch eine Telefonobservierung stattgefunden hatte. Man glaubte, Unrechtmässiges entdeckt zu haben und wollte Absprachen kontrollieren.

5 x in Potsdam bei der Stasi

In fünf nervenraubenden „Besuchen“ durfte der Verfasser als verantwortlicher ökonomischer Leiter und Verantwortlicher auf dem Gebiete der EDV in „Sonnenschein“ in Potsdam Auskunft geben über das Neuerergeschehen.
Man hatte aus den Unterlagen, die Beziehungen zu Herrn Dr. K. zu analysieren versucht und es sollte ein Schuldiger gefunden werden, dem die Verantwortung für den Beginn der Neuererbeziehungen zufloss.
Anfangs sah es so aus, als ob der Genossenschaft die Neuerererlöse wieder abgenommen werden sollten. Diese Vermutung bestätigte sich jedoch nicht.
Unbestritten ist, dass die Entscheidung, die Zusammenarbeit mit Herrn Dr.K. zu beginnen, obwohl die Genehmigung vom Betrieb ausblieb, ursächlich zu den Auseinandersetzungen führte.

Zunächst im Gebäude des Rates des Bezirkes in Potsdam,
im Kreuzverhör von drei Fahndern und einem Staatsanwalt, wurde jedes Wort in den Vertragsentwürfen von der GPG mit Herrn Dr.K. regelrecht auseinander genommen.
In der Anfangsphase der Beziehungen mit Herrn Dr. K. wurde erwogen, ihn als Mitglied in die Genossenschaft zu übernehmen Er sollte in Königs – Wusterhausen arbeiten. Er wäre als eine Art korrespondierendes Mitglied mit „Sonnenschein“ verbunden gewesen. Dazu waren Vertragsentwürfe ausgearbeitet worden. Jede der dort fixierten Passagen musste zum wiederholten Male erläutert werden.
Warum wir es so und nicht anders vorgeschlagen hätten. Abweichungen von den mit den Mitgliedern zu vereinbarenden Arbeitsverträgen wurden untersucht. Immer mehr konnte erkannt werden, dass man versuchte, zu erkennen, ob nicht womöglich auch persönliche Vorteile aus diesen Beziehungen gewonnen worden waren.
Der Verfasser ist sich sicher, dass das Privatkonto des Verdächtigten entsprechenden Untersuchungen standhalten musste. Da es keinerlei Angriffspunkte gab, waren diese Bemühungen vergeblich.

Die jahrelangen, nächtelangen Bemühungen, ein EDV-System für die Genossenschaft zu erarbeiten, wurden nicht gesondert vergütet. Es gehörte zur Aufgabe eines Leiters in dieser Position, dafür zu sorgen, so effektiv wie möglich zu arbeiten und die Voraussetzungen zu schaffen.

Da es zu keinerlei Angriffspunkten kam und nachgewiesen werden konnte, dass „Sonnenschein“ mit der Neuererarbeit volkswirtschaftlichen und betrieblichen Nutzen erreichte, der in dieser Phase für die Volkswirtschaft der DDR dringend notwendig war, begann im Polizeipräsidium eine weitere zermürbende Befragung. In einem Gebäude, ging es treppauf und treppab. Stahltüren schlossen sich hinter den Beteiligten. Hinter vorgehaltener Hand wurden Sicherheitscodes eingegeben, damit nicht erkannt werden konnte, wie man aus diesem Labyrinth entweichen könne. Ein Oberleutnant dieser Behörde führte die Befragung. Da der Vernommene nichts zu verbergen hatte und sich auch keiner Schuld bewusst war, wurden die Belästigungen locker angegangen.
Offensichtlich störte diesem Stasibediensteten, dass mit einem Schmunzeln um die Mundwinkel seine Fragen beantwortet wurden. Ihm war ungelegen, dass die Antworten nicht in seine Vorstellungen passten. Seine Drohungen: „Ihnen wird das Lachen noch vergehen“ oder „wenn sie weiter so machen, behalte ich sie hier!“, konnten nicht beeindrucken. Im Gegenteil, vorgeschlagen wurde, da der Milizionär sich mühsam auf der Schreibmaschine im Einfingersystem abmühte, damit das Ganze schneller vonstatten gehen konnte, dass er dem Befragten diktieren und der Vernommene mit der Maschine schreiben solle. Dieser Vorschlag brachte den Einfingerspezialisten auf der Maschine aus dem Konzept und wutschnaubend nahm die Auseinandersetzung bedrohliche Formen an.
Mehrmals wurden die Ausführungen mit denen des Herrn Dr.K. verglichen. Offensichtlich gab es aber zu wenige Widersprüche, so dass nach 5 „Zusammenkünften“ sich eine Wendung abzeichnete und der „Stasi“ plötzlich regelrecht kumpelhaft zugänglich wurde.
Seine vorher praktizierte Tonart bei der Vernehmung entsprach dem Jargon, wie man ihn aus Filmen von der GESTAPO kannte.
Begonnen hatte die Zusammenarbeit mit dem Stasi-Menschen: „ Warten wir es ab, wer am Ende den Kürzeren zieht!“ Mit der Erinnerung an diese Bemerkung fand die Verabschiedung statt.

Ein familiärer Begleiter, manchmal mit betrieblichen Aufgaben in Potsdam bedacht, war dem Befragten beigegeben, damit nach den Anstrengungen jeweils von morgens sechs Uhr bis abends 21 bis 22 Uhr die Heimat wieder ungeschoren erreicht werden konnte.

Herr Dr.K. war inzwischen aus der Untersuchungshaft entlassen worden. „Sonnenschein“ und dem Verfasser konnte nichts eigentlich Schuldhaftes nachgewiesen werden.
Für die Volkswirtschaft waren wertvolle Programme erarbeitet worden. An organisationseigene Betriebe, die der SED gehörten, waren ebenso wie an zahlreiche Volkseigene Betriebe EDV-Lösungen verkauft worden. Persönlicher Nutzen des Mitgliedes der Genossenschaft, der mit diesen Aufgaben betraut war, konnte nicht festgestellt werden.
„Sonnenschein“ hatte aus der elektronischen Datenverarbeitung einen Erlös von über drei Millionen Mark/DDR erzielt. Mit diesen Mitteln konnten nicht nur die zwei Rechenanlagen der Genossenschaft bezahlt werden.
Beim späteren Prozess gegen Herrn Dr.K., sein Rechtsanwalt war Dr. de Maisiere, der spätere Ministerpräsident der DDR, gab es bei der Verhandlung bei der Aussage noch einmal eine Konfrontation mit dem Staatsanwalt. Er attackierte den Verfasser als Zeugen in einer Form, dass die leitende Richterin, den Staatsanwalt ermahnen musste mit den Worten: „Herr Staatsanwalt, Angeklagter ist nicht Herr B, sondern Herr Dr. K.!“
Die Aussage des Urteils ist unbekannt geblieben. Anzunehmen ist, dass dem Herrn Dr.K. ein Teil seiner Nachnutzungserlöse abgenommen wurden.
Beim Obersten Gericht ist Berufung eingelegt worden. Wäre nicht die Wende dazwischen gekommen, wäre es wahrscheinlich erneut zu Zeugenfragen gekommen. Nach der Wende hat Herr Dr.K. gegen das Urteil Stellung genommen. Ob es zur Wiederaufnahme des Verfahrens kommt, ist nicht bekannt. Der ausserordentlich fruchtbaren Zusammenarbeit mit Herrn Dr. K. sehe ich mich verpflichtet auch auf diesem Wege den herzlichen Dank auszusprechen.
Leider ist die Verbindung nach der Wende verlorengegangen.

 

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